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Gisela Zimmermann
Thomas 
Langhammer
Rûken 
Tosun
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Foto: Robert Rieger

von links nach rechts: Gisela Zimmermann, Thomas Langhammer, Rûken Tosun

Unser Basisteam sind die drei Gründungsmitglieder*innen:

Gisela Zimmermann – Diplom Sozialarbeit, Diplom Bildende Kunst (instagram: gisela__zimmermann

Rûken Tosun – staatl. anerkannte Erzieherin und Lehrerin für Englisch und Geschichte

Thomas Langhammer – Künstler, Projektleitung

 

Wir ergänzen unser Team durch weitere freie Mitarbeiter*innen, die projektbezogen mit ihren pädagogischen und künstlerischen Talenten die Workshops begleiten oder leiten.

WER WIR SIND 

Im Jahr 2009 organisierte ein kleines Team von engagierten Künstler*innen und Sozialarbeiter*innen ein Sommerfest im Rahmen von Jugendbeteiligung auf dem Kirchberg in Saarbrücken-Malstatt. Der enorme Bedarf der Jugendlichen an Angeboten wurde sichtbar, und noch an diesem Wochenende entschloss die Gruppe sich weiterhin dafür einzusetzen. Zwei Monate später eröffneten wir einen Projektraum in einem Leerstand im Herzen Malstatts mit einer Palette von Jugendkultur-Angeboten. Damit nahm die Gründung des Vereins label m – Werkstatt für Jugendkultur e.V. ihren Anfang: „In Verbindung von Kunst und Sozialer Arbeit Identität und Identifikation fördern“, so formulierten wir unser Ziel. 

Seitdem bemühen wir uns regelmäßig mit Projektförderungen unsere Arbeit fortführen zu können. In 2011 gelang es uns dann erstmals eigenständig mit einer Projektförderung durch den FONDS SOZIOKULTUR Mittel von außerhalb des Saarlandes zu akquirieren. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Finanzierungslücken, so dass wir nach drei Jahren unseren Projektraum aufgeben mussten und dann um einen Container im Öffentlichen Raum herum weiter arbeiteten. In dieser Zeit wurden Verabredungen an verschiedenen Orten über die Kontakte in sozialen Medien getroffen. Einige Projekte wurden über Jahre hinweg ohne eigene Räume umgesetzt.

Nachdem unsere Projekte mehrfach ausgezeichnet wurden, konnten wir 2017 mit der Förderung durch das Programm THE POWER OF THE ARTS der PMI Stiftung, sowie die Kofinanzierung durch regionale Förderung, neue Projekträume im Garelly-Haus im Zentrum Saarbrückens eröffnen. Über das Jahr 2018 hinweg konnten wir in zahlreichen Workshops in den Bereichen Tanz, Musik, Malerei, Kalligrafie, Bühnenbild wieder neue Jugendliche zur Teilnahme gewinnen.

Inzwischen können wir endlich mit einer basalen Förderung durch das Jugendamt des REGIONALVERBANDS SAARBRÜCKEN den regelmäßigen Betrieb aufrecht erhalten. Wir werden unsere Angebote weiterhin durch extern geförderte Projekte erweitern, um den Faktor Kunst in der Jugendarbeit erweitern zu können.

Die Arbeit von label m wurde bereits 2011 von der Ergo Stiftung „Jugend und Zukunft“ in Hamburg gewürdigt, dann mit dem KULTURPREIS DES REGIONALVERBANDES SAARBRÜCKEN 2016 und der Nominierung „KULTUR ÖFFNET WELTEN“ 2017 durch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Ebenfalls 2017 erhielten wir dann einen von vier Preisen der neu gegründeten Initiative THE POWER OF THE ARTS. Insgesamt vier Projekte wurden über die Jahre von FONDS SOZIOKULTUR gefördert.

 

Nach der Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe in 2018 und als Gründungsmitglied des neuen Landesverbandes Soziokultur, sehen wir darüber hinaus unser Konzept bestätigt durch den aktuellen Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, der vor allem die Bedeutung der Kulturarbeit mit Jugendlichen deutlich hervorhebt.

Der Verein begleitet mit seiner Arbeit individuelle Lebenswege und verfolgt das Ziel der Bildung von kultureller Identität und Identifikation im kreativen Kontext. Die Förderung von junger Kreativität und die damit verbundenen Gruppenprozesse haben darüber hinaus durch die Integration multiethnischer Einflüsse in die gemeinsame Kultur eine gesellschaftliche Relevanz. Kulturelle Integration ist ein Bedürfnis und ein Recht jedes Menschen und Basis für eine freie demokratische Gesellschaft. Eine konstante Präsenz mit regelmäßigen Öffnungszeiten trägt zur positiven Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen in ihrer Lebenswelt bei.

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